Es geht los

Es hat eine ganze Weile gedauert, bis alles beisammen war: eine Webseite, die Interessenten Informationen und Arbeitsbeispiele präsentiert, und dieser Blog hier, mit dem die weitere Entwicklung begleitet werden soll.

Vielleicht gibt es Menschen, die sich wundern, weshalb das Projekt American Arena heißt, wo doch das der Name eines Sportblogs ist/war, den ich mehrere Jahre lang geführt habe. Dazu lassen sich zumindest zwei Dinge sagen. Der Blog liegt seit einem halben Jahr auf Eis und wird seitdem nicht mehr aktualisiert. Denn mir ist der Antrieb abhanden gekommen, mich neben der Arbeit an aktuellen Sportthemen für die FAZ, den Tages-Anzeiger und den Deutschlandfunk weiterhin sehr intensiv mit dem Metier zu beschäftigen (obwohl die Stammleserschaft von etwa 200 pro Tag und die guten Kontakte zu anderen Sportbloggern in Deutschland mir die Entscheidung nicht einfach gemacht haben).Mich interessieren inzwischen andere Stoffe und Sujets mindestens ebenso sehr. Darunter auch Kulturthemen.

Zweitens wäre es falsch gewesen, den Namen einfach einschlafen zu lassen. Denn als Oberbegriff und als Informationsgefäß eignet er sich auch für die neue Aktivität im Bereich – nennen wir es mal – New Media Journalism. Denn das Themenuniversum, um das ich mich als Videoproduzent kümmern möchte, ist groß.

Photo: Li-Hua Lan

Es ist eine Stilfrage, ob man sich bei der Außendarstellung lieber ganz klassisch und direkt mit dem Vor- und Nachnamen präsentiert oder unter einem vermarktbaren Markennamen, der dann auch noch in mehreren Sprachen gleichzeitig verstanden werden kann. Ich habe mich – bis auf weiteres – mal für die etwas zurückhaltender wirkende Lösung entschieden. Was mir auch deshalb mehr behagt, weil bei vielen Videoprojekten auch noch andere Kreative in wichtigen Rollen beteiligt sind. Es wäre also falsch, den Eindruck zu erzeugen, die Bewegtbildproduktionen, die ich umsetze, seien komplette Solounternehmungen. Es kommt zwar vor, dass man in dieser neuen digitalen Medienwelt tatsächlich von der Kamera über den Ton bis zu Schnitt und Musik alles im Alleingang auf die Beine stellt (und stellen muss, auch wenn es extrem mühsam sein kann). Aber das ist nicht das Ziel. So etwas passiert, wenn man aus der Not der Umstände eine Tugend machen muss.

A propos Musik. Ich habe die Absicht, in diesem neuen Blog ein paar Klänge aus dem Archiv der Eigenproduktionen unterzubringen, damit die Sache ein bisschen lebendiger wird. Viel Vergnügen.

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