Der amerikanische Traum

IMG_1644Ich habe mich an einer kurzen Promo-Minute für die nächste Sendung auf Deutschlandradio Kultur versucht. Diesmal lautet das Thema in der Reihe Nachspiel: Der amerikanische Traum. Ich habe dazu von Seattle über Indianapolis und Miami über New York und Storrs in Connecticut bis Regensburg viele deutsche Sportler (und Ex-Sportler) interviewt, um mit dem Mythos aufzuräumen, der immer dann aufgewärmt wird, wenn junge Talente von amerikanischen Teams im Baseball, Basketball, Football oder Eishockey verpflichtet werden. Nicht nur verbreiten die Berichterstatter in der Heimat gerne das Gefühl, dass es die Auswanderer bereits zu etwas gebracht hätten. Sie beleben ebenso gerne den Mythos vom Erfolg gleichsam über Nacht.

Tatsächlich bestätigt der Wechsel in den USA nichts anderes als die harte Geschichte vom Mythos des Sisyphos, den nur der Typ erträgt und zumindest wirtschaftlich einigermaßen gut überlebt, der das kapiert, was Albert Camus vor Jahren bereits beschrieben hat: „Darin besteht die verborgene Freude des Sisyphos. Sein Schicksal gehört ihm. Sein Fels ist seine Sache.“ Und den Fels rollt er notfalls jahrelang immer wieder den Berg hoch. Also einer wie Dirk Nowitzki.

Die Sendezeit ist sicher nur etwas für ziemlich Hartgesottene: 25. Dezember, 17.30 Uhr. Da genießt man gewöhnlich die Weihnachtsstimmung. Aber: Wer’s verpasst, der sei vorgewarnt. Mit diesem Format ist der Sender bisher online immer etwas verhalten umgegangen. Es gibt keine Garantie, das man das Ganze irgendwann noch auf der Webseite deutschlandradio.de nachhören kann.

Ansonsten, wenn wir uns nicht mehr sprechen sollten bis dahin: Das Beste zum Feste.

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