„Ein Mensch aus purem guten Willen“

Ali BooksDer Text ist schon etwas älter, die Gedanken über seine Hauptfigur blieben allerdings auch noch lange danach aktuell: Denn auch noch, nachdem der einstmals laute und unüberhörbare Muhammad Ali aufgrund seiner Krankheit verstummt war, faszinierte er Menschen rund um den Globus schlichtweg durch seine Präsenz. Er war zum Symbol einer Idee von Sport geworden, die er geschickt und unermüdlich verbreitete, Etwas, was in seinem Auftritt bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta, als er das Olympische Feuer anzündete, auf einen einzigen aussagestarken Moment reduziert wurde.

An den genialischen, unberechenbaren Boxer, der bereits früh die Rap-Kultur des schwarzen Amerika ankündigte und eine einflussreiche Rolle als Bürgerrechtler spielte, und das nicht nur, weil er sich weigerte, als Soldat nach Vietnam zu gehen, wird seit gestern in allen Nachrufen ausführlich erinnert. An die Magie, die er in den Jahren nach seinem Rücktritt vom Sport ausstrahlte, eher wenig. Dabei zeigt gerade sie, wie nachhaltig das alles gewesen war, was er in seiner aktiven Zeit angedeutet und vorgelebt hatte.

Ich habe den Text schon vor einiger Zeit vertont und mit Musiken angereichert, die überwiegend aus der eigenen Werkstatt stammen. Wer Zeit hat: Das Ganze ist etwas über 13 Minuten lang.

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